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 Add this item to the list  Ramaria flava (Schaeff. per Fr.) Quel.
   
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Page number:173 
Description type:Non-original description 
Description:Ramaria flava (Schaeff. per Fr.) Quel.
À„ste leuchtend hell primelgelb, hell dottergelb, jung über dem Strunk und an unteren À„sten oft mit einem Hauch schwefelgelb, im Alter mit cremeockergelblichem Beiton, Druckstellen manchmal leicht gelbbräunlich-weinbräunlich anlaufend. À„ste oben oft mit zwei stumpfen Spitzchen oder auch mit unregelmäßig stumpfenplumpen Enden. Fleisch feucht schmutzig weiß und besonders im Strunk ± marmoriert, eintrocknend nahe milchweiß, unveränderlich. Geruch meist herb, an Hypholoma fasciculare erinnernd. Geschmack abwärts mild, alt in den Spitzen herb-bitterlich. Sporen (9,5')10,5-15(15,5) x (3,2)4-6(6,5) µm, warzig. Hyphen mit Schnallen. In Laub-Nadel- und Mischwäldern, hauptsächlich mit Fagus und Picea. Steigt bis zur alpinen Region hinauf. In Mitteleuropa ebenfalls eine der größten und häufigsten Arten.
R. flava kann im Feld leicht mit jüngeren, noch schön gelben Fruchtkörpern von R. obtusissima (Pk.) Corner (1970: 269) verwechselt werden, letztere hat glatte Sporen und ist somit eindeutig zu unterscheiden. R. flavobrunnescens (Atk.) Corner (1970: 273) ist lange ± hell dottergelb, wird aber höchstens 8,5 cm hoch und hat nur (6)6,5-10,8 x 3,2-4;5(5) µm messende ` Sporen. R. lutea (Vitt.) Schild (1977: 409-416) ist heller gelb und hat Hyphen ohne Schnallen, die Sporen sind (5,5)6-10,5(10,8) x 3,2-5,5 µm. R. „flava var. subtilis" (Coker) Corner (1970: 262) ist ebenfalls schön gelb und wird im Alter cremeockerlich, die Hyphen sind aber ohne Schnallen und die Sporen messen (9)9,5-14,5(15,5) x 3,8-5,3(6) µm. (Da R. flava heute typisiert ist und einen Pilz mit Schnallen an den Hyphen darstellt, kann obige Art, die zudem noch kleinere Sporen hat, nicht von R. flava abgeleitet werden. Der Name R. „flava var. subtilis" wird sich deshalb nicht halten können.)
 
Taxon name: