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 Add this item to the list  Ramaria aurea (Schaeff. per Fr.) Quel.
   
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Page number:173 
Description type:Non-original description 
Description:Ramaria aurea (Schaeff. per Fr.) Quel.
À„ste in mittlerer Höhe leuchtend hell- bis satter gelborange, dabei immer mit einem Hauch lachsrosa (nahe S. 199, 194; aber lebhafter). Strunk 2-4 cm hoch, oben 2,5-5 cm dick, Basis ± zuspitzend, unten weiß, oben bis über die ersten Hauptäste schön zitronengelb (nahe S. 244-242, 258-257) aufwärts in die Farbe der À„ste' übergehend, Spitzen ± satt maisgelb, kanariengelb, später den À„sten gleichfarbig. Fleisch besonders wenn feucht in oberen À„sten leicht durchgefärbt, im Strunk schmutzig weiß und ± stark marmoriert, eintrocknend milchweißlich, unveränderlich. Geruch grasartig-holzartig, auch an H. capnoides erinnernd. Geschmack mild. Pilz 7-12 cm hoch, 5-11 cm breit. Sporen (7,7(8-13 x (3,7)4-6,4 µm, warzig. Hyphen und Basidienbasis ohne Schnallen. Bis jetzt nur bei Fagus beobachtet. In der Schweiz eine seltenere Art.
R. aurea kann im Feld leicht mit intensiv gefärbten Formen von R. flavescens verwechselt werden, letztere hat Hyphen mit Schnallen, außerdem fehlt ihr das schöne Zitronengelb oberhalb des Strunks. Zum Verwechseln ähnlich sind auch hellere Formen der bei uns in Bergnadelwäldern oft anzutreffenden schön orangefarbigen R. largentii Man (1973: 98) diese ist oberhalb des Strunks ebenfalls gelb, hat aber nie gelbe' Spitzen, ihr Geruch ist charakteristisch und erinnert an Pneugummi-Zahnarztpraxis, die Sporen sind (9,5)10-16 x (3,5)4-6,5(7) µm und die Basidien haben Schnallen, während solche an den Tramahyphen nur rar zu finden sind. Diese Art wird bis 16 cm hoch oder mehr und ebenso breit. Auch R. ignicolor Bresadola apud Corner (Corner 1950: 597/Petersen 1973) ist an oberen À„sten und Spitzen fast gleich gefärbt wie R. aurea, hat jedoch oberhalb des Strunks kein Gelb, außerdem sind À„ste und manch= mal auch der Strunk stellenweise hohl, der Geruch ist unangenehm und erinnert an verschwitzte Schuhsohlen oder alte Abwaschlappen, die Sporen sind klein und messen 6-10(10,5) x (3,2)4,3-6,2(6,7) µm. Schließlich möchte ich noch R. sandracina Marr erwähnen (1973: 114): dieser Pilz ist an oberen À„sten zart gelborange-aprikosenorange, dabei meist mit einem Hauch lachsrosa, an unteren À„sten und oberhalb dem Strunk ± deutlich gelb, die Hyphen haben Schnallen und die Sporen messen nur 6-9,5(9,9) x 3,2-4,5 µm.
Interessant ist bei R. aurea die chemische Reaktion mit FeS04 ; während sich die orangefarbigen À„ste langsam schmutzig blaugrün-olivgrün verfärben, wird die gelbe Partie der unteren À„ste über dem Strunk schön karminrot. Da alle anderen mir bis jetzt aus Europa bekannten Arten mit FeS04 nur grün werden, ist diese zweifarbige Reaktion bei R. aurea sehr bemerkenswert, ob sie jedoch konstant ist oder nicht, müßte an umfangreicherem Material. weiter geprüft werden.
 
Taxon name: