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Literature:
 
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Remarks (internal):Die Basidien von Radulomyces confluens sind trotz ihrer Grösse ausserordentlich zart und dünnwandig. Trockenes Material dürfte für das genaue Erkennen der Basalstrukturen der Basidien kaum
genügen. Wir konnten den Ãœbergang von pleuraler zu terminaler Basidienentwicklung nur an frischen Pilzen eindeutig nachweisen (zur systematischen Stellung von Radulomyces confluens vgl. den Allgemeinen Teil!).
 
Description type:Non-original description 
Description:Radulomyces confluens (Fr.) M. P. Christiansen 1960
Thelephora confluens Fries ex Fries 1821
Corticium confluens (Fr. ex Fr.) Fries 1838
Hypochnus confluens (Fr.) Bonorden 1851
Coniophora avellanea Burt 1917
Corticium rubellum Burt 1926
Fruchtkörper ausgebreitet, mit undeutlichem bis sehr deutlichem, ± abgehobenem Rand, wachsig his schwach gelatinös, dünn bis dick. Hymenium glatt bis schwach unregelmässig höckerig-warzig-faltig, weiss bis blaugrau, trocken meist ockerlich.
Hyphen mehr oder weniger deutlich, 2-4 µm diam., hyalin, dünnwandig, mit Schnallen. Sterile Hyphenelemente fehlend. Basidien in jungen bzw. dürftig ausgebildeten Fruchtkörpern meist ± deutlich pleural; im Verlaufe der Fruchtkörperverdickung werden die Basidien "aufgerichtet", d. h. ihre laterale Entstehung ist nicht mehr ohne weiteres erkennbar. In ausgewachsenen Fruchtkörpern erscheinen die Basidien ± deutlich terminal. Basidien (5)-7-12 x (20-30)-50-80 µm, mit 4 sehr schlanken (auf den grossen Basidien äusserst zart erscheinend), bis 5 µm langen, stark bogenförmig gekrümmten Sterigmen. Sporen ± kugelig bis oval, 6-7-8 x 7-8-9 µm mit sehr deutlich hervortretendem Apikulus, hyalin, mit stark differenziertem Plasma, nicht amyloid.
Vorkommen: Auf morschem Holz.
Verbreitung: Wahrscheinlich kosmopolitisch (nachgewiesen aus Afrika, Australien, Europa, Neu Seeland, Nordamerika).

 
Taxon name: