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Literature:
 
Page number:133 
Description type:Non-original description 
Description:Ramaria eumorpha (Karst.) Corner 1950; Petersen (1981).
= Ramaria invalii (Colt. & Wakef.) Donk 1933; Corner (1950/1970). = Ramaria corrugata (Karst.) Schild 1975.
(Die Nomenklatur obiger Synonyme, die ein und dasselbe Taxon repräsentieren, ist noch nicht völlig bereinigt). Dieser Pilz wird etwa 40-75 mm hoch, 50 mm breit, doch können hoch gewachsene, ockergelbe Standortsformen (wie sie bisweilen bei Lärchen vorkommen) kleineren Fruchtkörper von R. vinaceipes ähnlich sein. R. eumorpha hat jedoch nie dieses helle Bananengelb, sondern ist selbst in jungem Zustand mehr ockergelb, dann bald gelbokker-ocker, nur die Spitzen bleiben anfänglich etwas heller ockergelb. Die Pilze röten nirgends, die Sporen sind (5,6) 6-10 (10,5) x (2,8) 3-4,8 µm; diese Art wächst im Nadelwald, hauptsächlich bei Pinus, aber auch bei Picea und Larix, selten bei Laubbäumen.
Die im Schnitt - besonders im Stielfleisch - mit KOH augenblicklich aufleuchtende geraniumrosarote Reaktion bei R. eumorpha kommt bei R. vinaceipes sp. n. nicht vor.
Ramaria ochracea (Bres.) Corner. Der Typus stammt aus dem Gebiet des Congo, wo der Pilz auf einem moderigen Strunk gefunden wurde. Petersen (1981: 161, 204) berichtet jedoch über Vorkommen auch in Brasilien, Argentinien und Chile. Im Jahr 1968 konnte ich den Pilz anhand von Vergleichen mit dem Typus erstmals auch in Europa nachweisen, wo er mir zuerst aus Frankreich, dann aus Deutschland und schließlich noch in Italien zu Gesicht kam.
 
Taxon name: