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Literature:
 
Page number:98 
Description type:Non-original description 
Description:Bovista colorata (Peck) Kreisel, Feddes Repert. 69: 201, 1964. - Basionym: Lycoperdon coloratum Peck, Ann. Rep. New York State Mus. Nat. Hist., Botany, 29: 46, 1878.
Typus: non vidi.
Locus typicus: Sandlake, N.Y., U.S.A.
Lycoperdon septimum C. G. Lloyd, Myc. Notes 2: 306, 1906. - Typus: Holotypus LLO 24.668, vidi. Locus typicus: Quito, Ecuador.
Icones: Lloyd (1906) µm 307, fig. 142 und 143 (Fruchtkörper, Exoperidie, als L.septimum); Bowerman (1961) fig. 1 (Fruchtkörper).
Makroskopische Merkmale:
Fruchtkörper 13-30 mm gross, kugelig oder etwas höher als breit ; Basis meist mit dünnen (in der Kollektion von Quito jedoch 1-2 mm starken), weissen, verzweigten Myzelsträngen das Substrat ballend. Exoperidie gleichmässig fein- und spitzkörnig, nach Angaben nord-amerikanischer Autoren von Anfang an brillant gold- bis orangegelb, im Herbar weisslich bis ockerbraun, an sehr alten Exemplaren schwarz-braun, hart und beständig. Endoperidie seidenpapierstark, schlaff, graubräunlich bis bronzebraun, je nach Erhaltungszustand mattglänzend bis stark metallisch glänzend. À–ffnung klein (2-4 mm), ursprüng-lich spaltförmig, dann rundlich, gewimpert. Gleba unreif olivgelb, reif oliv- bis umberbraun, mitunter (besonders im zentralen Teil) mit leich-tem Purpurton, auffallend faserig-wollig (reich an zähen Capillitium-fasern). Subgleba schwach entwickelt, locker-flockig, ganz allmählich in die Gleba übergehend und optisch schwer von dieser zu unterschei-den, oliv- bis graubraun. Sporenstaub hell oliv- bis umberbraun.
Mikroskopische Merkmale (Abb. 16 d, 26t):
Capillitium Àœbergangstyp, mässig dünnwandig (L/H 0,60 bis 0,85), subelastisch, oliv-, umher- oder purpurbraun, ohne Poren (siehe aber unter „Bemerkungen"!), manche Hyphen mit unregelmässigen zentripetalen Wandverdickungen und unechten Septen, stets ohne echte Septen, stark verzweigt; Verzweigung ausschliesslich dichotom: hauptstammähnliche Partien 4,7-16,5 µm stark. Paracapillitium kann spärlich vorhanden sein, fehlt jedoch in den meisten Proben. Sporen kugelig, 3,5-5 tot gross, glatt bis mittelgrobwarzig, apedicellat; aus-nahmsweise kurz eiförmig und bis 6 µm lang.
Bau des Exostratums: gemischt aus hyphigen, bis 6 µm breiten, und blasigen (kugeligen, ellipsoiden, keulenförmigen), dünnwandigen, bis 30 x 17,5 µm grossen Zellen; blasige Elemente vorherrschend.
Gesamtverbreitung: Bovista colorata bewohnt zwei Teilareale: im östlichen Nordamerika (Gebiet der Grossen Seen und Alleghanies) und nordwestlichen Südamerika (Anden von Venezuela bis Ecuador).
À–kologie: In Nordamerika ist Bovista colorata eine waldbewohnende Art, die auf der Laub- und Nadelstreu der aus Rhododendron und Tsuga gemischten Bergwälder der Alleghanies gefunden wurde (Coker & Couch 1928 und in Herb. NCU).
 
Taxon name: