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Remarks (public):Die obenstehende Beschreibung wurde aus meinem Protokoll der 4 Exemplare umfassenden Typuskollektion und den Diagnosen Lloyds und Cunninghams kompiliert. Bovista gunnii ist eine unproblematische Art, die durch das grossporige Capillitium, die fehlende Subgleba und die kleiige Exoperidie charakterisiert ist. Sie hat räumliche und morphologische Beziehungen einerseits zu B. delicata, von der sie sich durch die beständigen Pedicellen unterscheidet, andererseits zu B. aspera, von der sie sich durch die Ausbildung der Exoperidie und die Porengrösse im Capillitium unterscheidet. Von Lycoperdon glabrescens Berk. unterscheidet sie das Feh len der Subgleba und der Pseudocolumella. Cunningham vermerkt allerdings, dass bei B. gunnii in seltenen Fällen eine Subgleba schwach entwickelt sein kann. 
Description type:Non-original description 
Description:Bovista gunnii (Berk.) Kreisel, Feddes Repert. 69: 202, 1964.
Basionym: Lycoperdon gunnii Berkeley, Flora Tasmaniae 2: 265, 1860. - Bovistella gunnii (Berk.) C. G. Lloyd. The Lycoperdaceae of Australia and New Zealand µm 29, 1905.
Typus: Holotypus K, vidi.
Locus typicus: New Norfolk, Tasmania.
Icones: Lloyd (1906) Pl. 70; Cunningham (1944) Pl. 36, fig. 11 (Sporen); Bottomley (1948) Pl. fig. 1 (Fruchtkörper).
Fruchtkörper 10-38 mm gross, kugelig oder subglobos; Basis mit einem unscheinbaren, zerbrechlichen Myzelstrang. Exoperidie kleiig, stellenweise in feinste Stacheln übergehend, später in Areolen zerreissend, bräunlich. Endoperidie seidenpapierdünn, schlaff, tabak- bis (meist) rotbraun, seidig-glänzend; À–ffnung spaltförmig, dann unregelmässig eingerissen. Gleba oliv- bis rötlichbraun. Subgleba fehlend. Sporenstaub gelbbraun.
Capillitium Lycoperdon-Typ, spröde, mässig dünnwandig, braun, mit zerstreuten, runden oder elliptischen, ziemlich grossen (ca. 1 Poren, ohne zentripetale Wandverdickungen, ohne unechte und echte Septen; Verzweigung dichotom; maximale Hyphenstärke 5,8 µm Paracapillitium fehlend. Sporen kugelig oder subglobos, 3,5-5 µm gross, punktiert, pedicellat; Pedicellen 5,8-11,6 µm lang, hyalin, gerade, meist nicht zugespitzt.
Bau des Exostratums: gemischt aus hyphigen und keulenförmigen bis ellipsoiden, bis 28 x 17,5 µm grossen Zellen.
Gesamtverbreitung: Neuseeland, Tasmanien, südliches Australien, Südafrika.
À–kologie: Auf dem Etikett der Typuskollektion sind Weiden als Standort vermerkt. Sonst ist nichts über die À–kologie der Art bekannt.

 
Taxon name: